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Die Idee für diese übung stammt von dem Projekt "Have på en nat" (Garten in einer Nacht), das während des Kopenhagener Stadtkulturfestivals 1996 durchgeführt wurde. Eine Gruppe junger Leute von der Økologiskeigangsættere, einer örtlichen Agenda-21-Organisation, hat zwei Jahre lang die Gestaltung eines Gartens auf einem heruntergekommenen Innenstadtareal vorbereitet. Der Garten wurde nicht gerade in einer Nacht angelegt, aber innerhalb weniger Tage. Die Jugendlichen beschlossen, auf dem 300 qm grossen Gelände einen öffentlichen Garten anzulegen. Sie lernten praktische Arbeiten wie Zimmern, Klempnern, Mauern und Gartenbau, züchteten Pflanzen und bereiteten an einem anderen Ort alles so vor, dass der Garten dann fast "über Nacht" fertig wurde. Für alle wurde etwas geboten: Kleine Wege schlängelten sich über das Gelände, es gab eine Wiese, Bäume, Sträucher, Blumen und Gemüse. Der Garten blieb, bis die Stadt das Gelände im April 2001 zur Wohnbebauung beanspruchte.