Tipps für die Durchführung

Spiel 1 - Was sehen Sie?

Jedes Bild kann beliebig oft gewählt werden. Ein bestimmtes Bild kann mehrmals in einer Runde oder in verschiedenen Runden ausgewählt werden. Anders gesagt, es kann für mehrere Personen einen der Artikel illustrieren, oder es kann für mehrere Personen mehrere Artikel illustrieren.

Lesen Sie hier nach, wie Sie eine eigene Fotosammlung anlegen können. Sie können Bilder aus Zeitschriften, Reiseprospekten, alten Kalendern und Postkarten sammeln. Bei keinem der Bilder sollte ein Text stehen, aber notieren Sie sich für jedes Bild die zugehörige Bildlegende oder andere Informationen, sodass Sie Fragen dazu beantworten können. Die Fotos sollten möglichst unterschiedliche Aspekte des Lebens zeigen. Es sollten Bilder von Einzelpersonen und Gruppen, Menschen verschiedenen Alters, verschiedener Kulturen und mit verschiedenen Fähigkeiten dabei sein. Auch sollten Bilder aus der Stadt und vom Land, aus Industrie und Landwirtschaft, von Menschen bei unterschiedlichen Arbeiten und Freizeitbeschäftigungen berücksichtigt werden. Wenn Sie die Bilder nummerieren, versuchen Sie nicht, sie in irgendeine Ordnung zu bringen. Die Nummerierung dient lediglich dazu, die Bilder leichter identifizieren zu können.

Von der Gruppe und ihren "visuellen Lesefähigkeiten" hängt ab, wie stark Sie die Teilnehmen-den bei der Bildanalyse anleiten müssen. Zu Beginn der Übung könnten Sie gemeinsam eines oder zwei der Bilder analysieren. Die Fragen im Abschnitt "Weitere Informationen" können als Anleitung dienen.

Spiel 2 - Was sehen Sie in Pancho?

Sie können Panchos Illustrationen auch anders einsetzen. Bitten Sie z.B. die Teilnehmenden, Bildunterschriften zu schreiben. Oder löschen Sie die Texte in den Sprechblasen und fordern dazu auf, eigene zu schreiben.

Weisen Sie bitte darauf hin, dass das Copyright des Künstlers Pancho gewahrt werden muss.

Spiel 3 - Ein Teil des Bildes

Sie können diese Übung als Aufwärmübung einsetzen oder sie weiterentwickeln, indem die Paare ihre Bilder an ein anderes Paar weitergeben und die Übung wiederholen. Empfinden die Teilnehmenden die zweite Runde als einfacher? Oder als schwieriger? Warum?

Spiel 4 - Bildunterschriften

Die Plakate werden attraktiver, wenn Sie farbiges Papier und farbige Stifte für die Bildunterschriften verwenden. Diese Methode, mehrere verschiedene Bildunterschriften für jedes Bild zu erstellen, ist meist ebenso vergnüglich wie provokant. Die Teilnehmenden sind engagiert und bereit zu einer kontroversen Diskussion. Die Bildunterschriften sind ein idealer Einstieg, um zu erkennen, dass jeder Mensch die Welt ganz individuell sieht und dafür respektiert werden muss.

Spiel 5 - Sprechblasen

Sie brauchen die Auswahl nicht auf Bilder von Personen einzuschränken. Nehmen Sie ruhig auch ein paar Bilder von Tieren. Diese eignen sich besonders gut, wenn Sie mit der Gruppe über Vorurteile sprechen wollen. Sprechen Sie zunächst darüber, wie häufig Tiere in Cartoons klischeehaft dargestellt werden. Dann kann die Gruppe nach Beispielen von Klischees in ihren Bildern und Sprechblasen suchen.