Aktionsideen

Organisieren Sie eine Feier an dem Tag, an dem Frauen in Ihrem Land das Wahlrecht zugestanden wurde.

Wenn es in Ihrem Land Gruppen ohne Wahlrecht gibt und Sie das als ungerecht empfinden, dann schreiben Sie einen Brief an Ihre Bundestagsabgeordneten und bringen Sie Ihre Besorgnis darüber zum Ausdruck. Versuchen Sie, weitere Unterschriften dafür zu sammeln.

 

Anmerkungen zur Durchführung der Umfrage

Interviewpartner/innen finden

  1. Sprechen Sie Ihre möglichen Interviewpartner/innen nach dem Zufallsprinzip an. Mit anderen Worten, treffen Sie keine „Auswahl“, wen Sie in die Umfrage einbeziehen und wen Sie ausschließen wollen, z.B. wegen des Alters, Aussehens, Geschlechts etc. Versuchen Sie, Voreingenommenheit zu vermeiden.
  2. Fragen Sie die Personen, die Sie interviewen wollen, ob sie bereit wären, ein paar Fragen für eine Umfrage zu beantworten. Stellen Sie sich vor und sagen Sie, dass die Antworten anonym bleiben und die Ergebnisse der Umfrage nicht veröffentlicht, sondern nur von dieser einen Gruppe benutzt werden.

Wie die Antworten festgehalten werden

  1. Ist die angesprochene Person einverstanden, dann fragen Sie sie, ob sie zur letzten Wahl gegangen ist. Ist die Antwort „nein“, dann füllen Sie Bogen 1, den „Nichtwähler/innen“-Bogen, aus. Ist die Antwort „ja“, dann füllen Sie Bogen 2, den „Wähler/innen“-Bogen, aus.
  2. Frage 1: Die Leute sollen ihr Alter nur nennen, wenn es ihnen nichts ausmacht. Wenn nicht, machen Sie in die letzte Spalte ein Häkchen.
  3. Frage 2: Zeigen Sie den Interviewten die Antwortmöglichkeiten und bitten Sie sie, eine davon auszuwählen. Nennen sie einen anderen Grund, dann schreiben Sie diesen in Spalte E. Anmerkung: Der Unterschied zwischen B und C ist, dass Grund B sich auf eine bestimmte Person und C auf eine Partei bezieht.
  4. Die Markierungen sollten eindeutig sein, damit sie später gezählt werden können. Es sollten so viele Personen wie möglich auf einem Bogen registriert werden. Für jede Frage sollte pro Person nur eine Markierung vergeben werden.