Varianten

Sie können die Aktivität erweitern und eine übung zur Konsensfindung wie folgt einbauen:

  1. Bitten Sie in Teil 1 nach dem 4. Schritt (paarweise Entscheidungen) jedes Paar, sich mit einem anderen Paar zusammenzufinden, ihre Entscheidung in den Vierergruppen zu vergleichen und sich zu einigen, welches Szenario das wahrscheinlichste und welches das unwahrscheinlichste ist. Bitten Sie jede Vierergruppe, das ihrer Meinung nach wahrscheinlichste Szenario mit ein paar Sätzen zu eventuellen Menschenrechtsproblemen (etwa zur Freiheit der Meinungsäusserung) zu ergänzen. So sorgen Sie dafür, dass Gruppen, die schnell einen Konsens finden, sich weiterhin mit dem betreffenden Szenario beschäftigen und eher das Gefühl haben, es sei «ihres», bevor sie zum nächsten Schritt übergehen (15 Minuten).
  2. Bitten Sie nun jede Vierergruppe, sich mit einer weiteren Vierergruppe zu einer Achtergruppe zusammenzufinden, ihre Entscheidungen zu vergleichen und sich zu einigen, welches Szenario das wahrscheinlichste und welches das unwahrscheinlichste ist. Jede Gruppe soll eine Person zum/r Sprecher/in ernennen (15 Minuten). Setzen Sie die übung anschliessend mit Schritt fünf fort, dem Bericht der Gruppenergebnisse im Plenum.
  3. Im Plenum lesen die Teilnehmenden die zusätzlichen Sätze zu Menschenrechtsaspekten vor und
    nennen die wichtigsten Gründe für ihre Entscheidungen. Fordern Sie alle (nicht nur die Sprecher/innen) auf, sich über folgende Punkte Gedanken zu machen:
    • Unterschiede und ähnlichkeiten der verschiedenen Gruppenentscheidungen
    • Die Gründe für diese Entscheidungen
    • Die mit dem Internet zusammenhängenden Menschenrechtsprobleme
    • Die Folgen der Szenarien, für die sie sich entschieden haben
  4. Wie haben die Gruppen gearbeitet?
    • Haben einzelne Personen während der Verhandlungen ihre Meinung geändert?
    • War es schwieriger, in grossen Gruppen zu arbeiten?
    • Wer hat tendenziell die Führung übernommen (z.B. diejenigen, die Erfahrung bzw. keine Erfahrung mit dem Internet hatten)?
    • Konnten sich alle ungeachtet ihrer jeweiligen Internet-Kompetenz frei äussern?