Der richtige Weg?

Entwurf einer Strategie

Wenn Sie einmal ein klares Bild von den Möglichkeiten Ihrer Gruppe entwickelt und sich für ein Problemfeld entschieden haben, dann sind Sie bereit für den nächsten Schritt: sich zu überlegen, wie Sie das Problem am besten anpacken [Zitat].

Folgendes gilt es zu bedenken:

  1. Das spezifische Problem, mit dem Sie sich beschäftigen wollen: Was ist bei der vorangegangenen Übung herausgekommen? 
  2. Ihre Zielgruppe: Wen wollen Sie ansprechen? 
  3. Welche Veränderungen wollen Sie in Ihrer Zielgruppe herbeiführen: Was sollen die Menschen infolge Ihrer Aktion tun oder denken? 
  4. Wie sollen diese Veränderungen zustande kommen: Womit könnten Sie Ihre Zielgruppe beeinflussen? 
  5. Welche Methoden sollen diese Veränderungen bewirken: Denken Sie an die verschiedenen in Teil I dargestellten Aktionsformen und entwickeln Sie eigene Ideen. Welche Methoden eignen sich unter den gegebenen Umständen am besten?

Arbeiten Sie die verschiedenen Planungsphasen (Tabelle 2) durch und diskutieren Sie jede Phase in der ganzen Gruppe. Die Gruppe muss sich über jede Komponente des Plans einig werden. Wenn einige Gruppenmitglieder sich bei der Sache nicht wohl fühlen, könnten wertvolle Ressourcen in der Gruppe verloren gehen.


Selbstorganisation

Schließlich gilt es, noch einen Aktionsplan aufzustellen, um organisatorische Fragen zu klären. Wird dieser Schritt versäumt, könnte es passieren, dass wichtige Aufgaben nicht erledigt und Ziele ggf. nicht erreicht werden [Zitat].

Folgende Entscheidungen sind zu treffen:

  • Welche Aufgaben gibt es?
  • Wer übernimmt welche Aufgabe(n)? 
  • Wann werden die Aufgaben erledigt?
  1. Schreiben Sie alles auf, damit Sie verfolgen können, wie sich die Dinge entwickeln. Dazu brauchen Sie zwei große Bogen Papier und einen Filzstift. 
  2. Achten Sie darauf, dass allen klar ist, über welchen Punkt gerade gesprochen wird. Wählen Sie eine Person zum Schreiben des Protokolls. Schreiben Sie oben auf das Blatt eine Überschrift. Tragen Sie alle zu erledigenden Aufgaben in einem Brainstorming zusammen und notieren Sie diese für alle sichtbar auf einem der Bögen.
  3. Wenn Sie eine Veranstaltung organisieren, durchdenken Sie das Konzept von Anfang bis Ende. Vergegenwärtigen Sie sich alles, was benötigt wird, und überprüfen Sie mehrfach, ob nichts vergessen wurde.
  4. Gehen Sie danach die Liste durch und entscheiden Sie, welche Aufgaben zu welchem Zeitpunkt erledigt werden müssen: jetzt, bald oder später. Notieren Sie dies hinter jeder Aufgabe mit J, B oder S. 
  5. Den zweiten Bogen Papier benutzen Sie als „Entscheidungsbogen“. Listen Sie alle Aufgaben in der Reihenfolge, in der sie erledigt werden müssen, in der linken Spalte auf und schreiben Sie dann in die mittlere Spalte, wer diese übernehmen wird. In der rechten Spalte schließlich notieren Sie den Termin, bis wann die Aufgabe spätestens fertig sein muss.
  6. Verteilen Sie die Aufgaben gleichmäßig untereinander: Überlassen Sie nicht alles ein oder zwei Personen. Bedenken Sie, was passieren würde, wenn diese krank würden oder mit anderer Arbeit überlastet wären!

Zitate

„Fähig ist, wer an seine Fähigkeiten glaubt.“

Buddha

„Ein Ziel ist nicht immer etwas, was erreicht werden muss, sondern ein Punkt, auf den man zusteuern kann.“

Joseph Joubert