Wo stehen wir?

Eine SWOT-Analyse eignet sich gut, um die Kennzeichen der Gruppe herauszuarbeiten und zu klären, welche Umstände außerhalb der Gruppe Ihre Handlungsmöglichkeiten beeinflussen könnten.

Eine SWOT-Analyse (Beispiel)

  • Welche Stärken hat unsere Gruppe?

    • Sie ist groß!
    • Wir haben Zeit und wollen unbedingt etwas tun
    • Mischas Vater ist Politiker
    • Unser Treffpunkt liegt in der Stadtmitte
    • Gabriela kann gut vor Publikum sprechen
    • Bojka hat einen Computer
  • Welche Möglichkeiten bieten sich außerhalb der Gruppe?

    • In den Nachrichten wurde häufig über Menschenrechte berichtet
    • Es stehen Wahlen bevor
    • Es gibt Gelder für Projekte mit Flüchtlingen
    • Im Nachbarort gibt es eine amnesty-Gruppe
    • Die neue Stadthalle eignet sich gut für eine Theateraufführung
  • Welche Schwächen hat unsere Gruppe?

    • Zu viele Gruppenleiter!
    • Wir besitzen keinen Cent
    • Sehr wenige Mädchen
    • Wir haben noch nie so etwas gemacht
    • Manche von uns wohnen weit weg vom Stadtzentrum
    • Die Zusammenarbeit in der Gruppe ist nicht immer gut
  • Welche Gefahren bestehen für unsere Aktivitäten?

    • Die wirtschaftliche Situation ist desolat
    • Manche von uns stehen vor Prüfungen
    • Der Stadtrat droht, öffentliche Versammlungen zu verbieten
    • Es gibt eine Menge Aversionen gegen Flüchtlinge, die angeblich Arbeitsplätze wegnehmen
    • Es ist zu kalt, um draußen irgendwas zu machen

Die Abkürzung SWOT steht für:
Strenghts = Stärken: Worin Ihre Gruppe gut ist.
Weaknesses = Schwächen: Worin Ihre Gruppe weniger gut ist.
Opportunities = Chancen: Die Möglichkeiten außerhalb der Gruppe, die Sie zu Ihrem Vorteil nutzen können.
Threats = Gefahren: Hindernisse außerhalb der Gruppe, die Ihrem Vorhaben im Wege stehen könnten.

Teilen Sie die Gruppe in vier kleinere Arbeitsgruppen auf und lassen Sie jeweils eine die Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren zusammentragen. Holen Sie die Gruppe anschließend wieder zusammen und besprechen Sie, ob alle mit den Analysen der anderen einverstanden sind.

Die obige Tabelle ist ein Beispiel für eine abgeschlossene Analyse und hilft vielleicht bei der Suche nach Ideen, ist aber kein Ersatz für ein eigenes SWOT-Diagramm, denn jede Gruppe ist anders.