Ein europäischer Traum

In KOMPASS wird davon ausgegangen, dass Menschenrechte ein globales Thema sind und dass es für die Jugend Europas wichtig ist zu wissen, wie die eigenen Rechte verteidigt und geschützt werden können, gerade auch, weil die Menschenrechte nicht nur in unserem Teil der Welt, sondern überall auf unserem gemeinsamen Planeten respektiert werden sollen.

Natürlich muss jedes europäische Land daran arbeiten, die Rechte innerhalb der Zivilgesellschaft besser zu schützen. Kein einziges Land ist frei von Menschenrechtsverletzungen und doch ist es entscheidend, dass die Menschenrechtsbildung sich nicht nur mit den eigenen, sondern auch mit den Rechten anderer Menschen befasst. Wenn also KOMPASS zum einen die Wahrnehmung für Menschenrechtsprobleme zu schärfen versucht, damit junge Menschen in Europa ihre eigene unmittelbare Umwelt verbessern können, dann soll es sie zum anderen auch ermuntern, sich für diese Themen im globalen Zusammenhang zu interessieren und die tatsächlichen und möglichen Auswirkungen ihres eigenen Handelns zu bedenken. [Zitate]

Allein das Wissen, dass kein einziger Staat Europas – oder gar der Welt – sich der Idee der Menschenrechte von Grund auf verwehrt, war Motivation genug für die Produktion von KOMPASS. Ursprünglich in Englisch erschienen, wird KOMPASS mittlerweile in 20 Sprachen übersetzt und unterstützt erfolgreich zahlreiche in der Menschenrechtsbildung Aktive, die einen entscheidenden Beitrag zur weiteren Etablierung und uneingeschränkten Achtung der Menschenrechte leisten.

Zitate

„... zuerst holten sie die Kommunisten; ich schwieg, denn ich war kein Kommunist. Dann holten sie die Juden; ich schwieg, denn ich war kein Jude. Dann holten sie die Gewerkschaftsmitglieder unter den Arbeitern; ich schwieg, denn ich war kein Gewerkschafter. Danach holten sie die Katholiken; ich schwieg, denn ich war Protestant. Schließlich holten sie mich, und da war keiner mehr, der für mich hätte sprechen können. “

Pastor Martin Niemöller

 

„Wo auch immer Ungerechtigkeit geschieht, bedroht sie überall die Gerechtigkeit. “

Martin Luther King