Tipps für die Durchführung

Diese Übung erfordert viel Zeit, weil es um komplexe Fragen geht und die Teilnehmenden gründlich darüber nachdenken müssen. Die beiden Teile müssen nicht am selben Tag stattfinden, man kann sie auf zwei Tage aufteilen.

Die roten und grünen Karten sollen es leichter machen zu erkennen, wodurch die Entscheidungsfindung gefördert und wodurch sie behindert wird. Im Idealfall zeigen alle Teilnehmenden am Ende der Diskussionen und Verhandlungen in Teil 2 die grüne Karte und können sich mit einer vereinbarten Lösung einverstanden erklären.

Einige Gruppen werden in Teil 2 einen Konsens erreichen, andere vielleicht nicht. In der Diskussion sollten Sie die Gelegenheit nutzen, die Stärken und Schwächen der konsensorientierten Entscheidungsfindung abzuwägen. Bitten Sie die Gruppen, die einen Konsens erreicht haben, nicht nur ihren endgültigen Standpunkt darzulegen, sondern auch die wichtigsten Argumente, die dazu geführt haben. Bitten Sie die Gruppen, die keinen Konsens erreicht haben, darzulegen, was sie einander näher gebracht und was zu den Gegensätzlichkeiten beigetragen hat.

Anmerkung: Mehr Informationen über Konsensbildung finden Sie hier. Es ist wichtig, die tatsächliche Situation von HIV/AIDS-infizierten Menschen in ihrer Gemeinde zu recherchieren und die Aktivität mit sie betreffenden Problemen zu verbinden.

Anmerkung: Der Name der Koalition der Pharmakonzerne, Pharma AG, wurde für diese Übung erfunden.