Eine Orientierung für alle, die in der Menschenrechtsbildung tätig sind

Der KOMPASS ist zentraler Bestandteil des Jugendprogramms Menschenrechtsbildung [1], welches auch lokale Pilotprojekte, landesweite und regionale Ausbildungskurse und spezifische Aktivitäten zur Gewaltprävention unterstützt. Zentrales Anliegen ist es, Menschenrechtsbildung für Lehrende, Moderator/innen, Gruppenleiter/innen, Lehrer/innen, Freiwillige und Ausbilder/innen in der Jugendbildungsarbeit nutzbar und zugänglich zu machen. Der KOMPASS will Antworten geben auf Fragen vieler Aktivist/innen und Lehrenden, wie Menschenrechtsbildung in der Praxis umzusetzen ist.

Die europäische Jugendkampagne gegen Rassismus und Intoleranz „Alle anders – alle gleich“ von 1995 hat gezeigt, dass der Erfolg derartiger europäischer Bildungsprojekte von zwei wesentlichen Voraussetzungen abhängt: Von der Bereitstellung und Verfügbarkeit geeigneter und zugänglicher Unterrichtsmethoden und Materialien in den Landessprachen der Anwender/innen, wie auch von der gezielten Ausbildung von Multiplikator/innen, die auf nationaler, regionaler und lokaler Ebene agieren. Landesweite und regionale Ausbildungskurse sollen Ausbildende und Lehrende mit dem KOMPASS vertraut machen, damit sie es in Schulen, Verbänden und Jugendgruppen auf kommunaler Ebene einführen können. Der KOMPASS hat nur Sinn, wenn er zum Handeln anregt.

Der KOMPASS wurde vom Europarat ursprünglich auf Englisch, Französisch und Russisch publiziert und wird mittlerweile in 20 verschiedene Sprachen übersetzt. Sie sind zugänglich unter:  www.coe.int/compass

 

Fussnote

  1. Mehr Informationen über das Programm im Internet www.coe.int/hre