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Einstiege zur Reflexion der in der übung angesprochenen Themen:

a)   Medien 

  1. Ebenso wie Erwachsene werden auch Jugendliche ständig von Informationen in allen Medien überflutet. Wir können uns fragen: Was fangen wir mit diesen Informationen an? Sind wir dadurch alle besser informiert? 
  2. Die Medien werden immer kommerzieller. Die Simplifizierung der Inhalte, Klischees und Sensationsjournalismus sind alarmierende Entwicklungen. Es wird immer schwieriger, kritische Berichterstattung zu finden. 
  3. Besonders wichtig ist gute Berichterstattung, wenn es um Ungleichheit geht, vor allem im Zusammenhang mit Entwicklungsländern. Nachrichten über nichtwestliche Länder werden meist nur durch westliche Augen betrachtet. Das Ergebnis ist sehr oft negativ und bedrückend.

b)  Menschenrechtsthemen

Medien sind wichtig, will man die öffentlichkeit auf Menschenrechte aufmerksam machen. Aber wir sollten darauf achten, wie die Themen präsentiert werden und warum. Wir alle sollten kritisch beobachten, was uns präsentiert wird – und was nicht – und wie Informationen und Fakten dargestellt werden. So werden z.B. die Kämpfenden in einem Krieg je nach politischem Standpunkt in der einen Zeitung als Freiheitskämpfer, in der andern als Terroristen dargestellt. Um Meinungen der Mehrheitsgesellschaft zu festigen, werden Menschen "anderer" Gruppen exotisiert. Die Inuit z.B. werden oft als exotische, mutige Menschen dargestellt, die um ihre traditionelle Lebensweise in Iglus kämpfen. Geht es aber um den Walfang, werden sie plötzlich als "Mörder" beschrieben.

c)  Engagement

Einige Fotos in der Simulation sollten Möglichkeiten zeigen, wie sich besonders junge Menschen konkret engagieren können. Als Lehrer/in, Jugendarbeiter/in etc. wollen wir junge Menschen motivieren, sich für eine gerechtere Welt einzusetzen. Wir fragen uns, wie das am besten zu bewerkstelligen ist, und überlegen, ob die Angebote Jugendliche wirklich ansprechen. Vielleicht geben uns die von den Jugendlichen ausgewählten Dias einen Hinweis auf die Antwort.