Tipps für die Durchführung

Es gibt direktes und indirektes Mobbing. Mit direktem Mobbing werden Verhaltensweisen wie Beschimpfungen, Hänseln, Herumschubsen oder -stoßen, Schläge oder tätliche Angriffe, Entwenden und Herumwerfen von Taschen und anderem Eigentum, "Abziehen" von Geld oder anderem Besitz, Angreifen oder Bedrohen einer Person z.B. aufgrund ihres Glaubens, ihrer Hautfarbe, ihrer Behinderung oder ihrer Kleidung bezeichnet. Indirektes Mobbing umfasst Verhaltensweisen wie das Verbreiten von Gerüchten in der Absicht, das Opfer sozial zu isolieren. Solche Verhaltensweisen gehen zumeist von einer oder mehreren Personen aus und richten sich gegen ein ganz bestimmtes Opfer oder auch mehrere. Der grundlegende Bestandteil des direkten wie des indirekten Mobbings ist die körperliche oder psychologische Einschüchterung, die über einen gewissen Zeitraum hinweg systematisch erfolgt und dauerhafte Schikane und Misshandlung bedeutet.

Wenn Sie mit einer Beratergruppe oder in einem Verein, einer Hochschule oder Firma arbeiten, können Sie die Szenen an deren spezielle Situation anpassen. Achten Sie auf die Jugendlichen in Ihrer Gruppe und auf persönliche Erfahrungen mit Mobbing. Bilden Sie die Gruppen und verteilen Sie die Szenen entsprechend.